Petition: Schikanen gegen Verweigerer aus Gewissensgründen
von Yigal Bronner
10.02.2003 — ZNet
—
abgelegt unter:
Kriegsdienstverweigerer
Siehe: Verweigerer aus Gewissensgründen reingelegt von Yigal Bronner, hier
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Liebe Freunde u. Unterstützer der Gewissensverweigerer.
Die Schikanen gegen die Verweigerer gehen weiter. Das israelische Militär verurteilt sie zu immer neuen Gefängnisstrafen, ein Ende ist nicht absehbar. Wir müssen unsere Kampagne forcieren, mit der wir versuchen, die tapferen Gefangenen aus Gewissensgründen zu befreien. Unten eine kurze Petition, die wir demnächst in israelischen Zeitungen veröffentlichen wollen. Sie können Sie mitunterzeichnen, indem Sie eine Nachricht an conscienceobjector@yahoo.com senden. In ihrer Nachricht erwähnen Sie bitte deutlich Ihren Namen (Vor- u. Nachname), eventuelle Titel oder falls Sie für eine Institution tätig sind. Verbreiten Sie bitte untenstehende Petition. Wir brauchen möglichst viele Unterzeichnende. Der Erfolg der Kampagne hängt zudem davon ab, wieviel Geld wir zusammenbringen. Eine Anzeige in einer großen Zeitung ist sehr, sehr teuer. BITTE, wenn Sie unterzeichnen, tragen Sie auch etwas zu den Kosten bei ($10, $25, $50, $100, $200 ....$1000). Nähere Informationen hierzu im Anschluss an den Text dieser Petition:
Befreit die Gewissensverweigerer! Der Staat Israel schikaniert kontinuierlich eine Gruppe junger Männer, die sich aus Gewissensgründen ihrer Einberufung widersetzen. Religiöse Gründe werden nach wie vor akzeptiert, um junge Männer vom Wehrdienst bzw. dem Nationalen Service freizustellen, Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen hingegen betrachtet man als Schwerverbrechen. Die Verweigerer hatten sich bereiterklärt, für den Staat Zivildienst - in irgendwelcher Form - zu leisten. Nichtsdestotrotz bestraft das Militär - vertreten durch Chef-Militärstaatsanwalt Menachem Finklestein - diese jungen Männer immer wieder für dieselbe Straftat. Scheint so, als nähmen die Schikanen kein Ende. 11 junge Männer sitzen im Gefängnis, ihr Strafmaß erhöht sich ständig. Ein Ende ist nicht absehbar. Anscheinend will Finklestein sie solange vor Gericht zerren, bis sie gebrochen sind oder aufgeben. Geht es nach Finklestein, können diese Männer im Gefängnis verrotten - auf ewig. Finklestein hat zudem ein sogenanntes Experten-Komitee eingerichtet, dessen Aufgabe es ist, zu bestätigen, dass keiner der jungen Männer ein echter Gewissensverweigerer ist. Dieses Komitee behauptet, jeder Einzelne von ihnen sei ein Lügner und habe es nicht anders verdient, als im Gefängnis zu sitzen. Aber alles, was diese Verweigerer aus Gewissensgründen wollen, ist, den Dienst in einer Armee verweigern, die systematisch die Menschenrechte verletzt - die Menschenrechte des palästinensischen Volks. Yoni Ben-Artzi, der am längsten einsitzt, ist nun schon fast 200 Tage im Gefängnis. Zum Vergleich: jener israelische Soldat, der eine 95jährige palästinensische Greisin tötete, bekam 35 Tage. Hier die Namen der Gefangenen u. ihre bisherige Haftzeit: Yoni Ben-Artzi (196 Tage), Dror Boymel (166 Tage), Uri Yaacobi (134 Tage), Haggai Matar (112 Tage), Yoni Yekhezkel (111 Tage), Hillel Goral (70 Tage), Noam Bahat (70 Tage), Adam Maor (70 Tage), Matan Kaminer (56 Tage) Shimri Tzameret (38 Tage) u. Avshalom Ben-Zvi (21Tage).
Wir, die Unterzeichnenden, fordern ein Ende der Schikanen sowie die sofortige Freilassung dieser Gefangenen aus Gewissensgründen. conscience-objector@yahoo.com
Bitte spenden Sie online oder per Scheck.
Online-Spende: Wollen Sie per Kredit-Karte spenden, um die Gefangenen aus Gewissensgründen zu unterstützen, gehen Sie bitte auf die Website www.refusersolidarity.net u. klicken dort auf DonateNow (Jetzt Spenden) links. Wenn Sie auf Allocation (Zweck) sind, klicken Sie auf Shministim Petition. Füllen Sie das Formular aus. Ihre Spende wird zur Finanzierung der Anzeige/Petition zur Unterstützung der Verweigerer benutzt.
Scheck-Spende: Stellen Sie einen Scheck auf Refuser Solidarity Network aus; unter Verwendungszweck schreiben Sie Shministim. Senden Sie den Scheck bitte an folgende Adresse:
RSN PMB 206 2859 Central St Evanston, IL 60201, USA
Innerhalb Israels stellen Sie ihren Scheck an Yesh Gvul aus. Senden Sie ihn bitte an: Bronner POBox 8384, Jerusalem 91083
Liebe Freunde u. Unterstützer der Gewissensverweigerer.
Die Schikanen gegen die Verweigerer gehen weiter. Das israelische Militär verurteilt sie zu immer neuen Gefängnisstrafen, ein Ende ist nicht absehbar. Wir müssen unsere Kampagne forcieren, mit der wir versuchen, die tapferen Gefangenen aus Gewissensgründen zu befreien. Unten eine kurze Petition, die wir demnächst in israelischen Zeitungen veröffentlichen wollen. Sie können Sie mitunterzeichnen, indem Sie eine Nachricht an conscienceobjector@yahoo.com senden. In ihrer Nachricht erwähnen Sie bitte deutlich Ihren Namen (Vor- u. Nachname), eventuelle Titel oder falls Sie für eine Institution tätig sind. Verbreiten Sie bitte untenstehende Petition. Wir brauchen möglichst viele Unterzeichnende. Der Erfolg der Kampagne hängt zudem davon ab, wieviel Geld wir zusammenbringen. Eine Anzeige in einer großen Zeitung ist sehr, sehr teuer. BITTE, wenn Sie unterzeichnen, tragen Sie auch etwas zu den Kosten bei ($10, $25, $50, $100, $200 ....$1000). Nähere Informationen hierzu im Anschluss an den Text dieser Petition:
Befreit die Gewissensverweigerer! Der Staat Israel schikaniert kontinuierlich eine Gruppe junger Männer, die sich aus Gewissensgründen ihrer Einberufung widersetzen. Religiöse Gründe werden nach wie vor akzeptiert, um junge Männer vom Wehrdienst bzw. dem Nationalen Service freizustellen, Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen hingegen betrachtet man als Schwerverbrechen. Die Verweigerer hatten sich bereiterklärt, für den Staat Zivildienst - in irgendwelcher Form - zu leisten. Nichtsdestotrotz bestraft das Militär - vertreten durch Chef-Militärstaatsanwalt Menachem Finklestein - diese jungen Männer immer wieder für dieselbe Straftat. Scheint so, als nähmen die Schikanen kein Ende. 11 junge Männer sitzen im Gefängnis, ihr Strafmaß erhöht sich ständig. Ein Ende ist nicht absehbar. Anscheinend will Finklestein sie solange vor Gericht zerren, bis sie gebrochen sind oder aufgeben. Geht es nach Finklestein, können diese Männer im Gefängnis verrotten - auf ewig. Finklestein hat zudem ein sogenanntes Experten-Komitee eingerichtet, dessen Aufgabe es ist, zu bestätigen, dass keiner der jungen Männer ein echter Gewissensverweigerer ist. Dieses Komitee behauptet, jeder Einzelne von ihnen sei ein Lügner und habe es nicht anders verdient, als im Gefängnis zu sitzen. Aber alles, was diese Verweigerer aus Gewissensgründen wollen, ist, den Dienst in einer Armee verweigern, die systematisch die Menschenrechte verletzt - die Menschenrechte des palästinensischen Volks. Yoni Ben-Artzi, der am längsten einsitzt, ist nun schon fast 200 Tage im Gefängnis. Zum Vergleich: jener israelische Soldat, der eine 95jährige palästinensische Greisin tötete, bekam 35 Tage. Hier die Namen der Gefangenen u. ihre bisherige Haftzeit: Yoni Ben-Artzi (196 Tage), Dror Boymel (166 Tage), Uri Yaacobi (134 Tage), Haggai Matar (112 Tage), Yoni Yekhezkel (111 Tage), Hillel Goral (70 Tage), Noam Bahat (70 Tage), Adam Maor (70 Tage), Matan Kaminer (56 Tage) Shimri Tzameret (38 Tage) u. Avshalom Ben-Zvi (21Tage).
Wir, die Unterzeichnenden, fordern ein Ende der Schikanen sowie die sofortige Freilassung dieser Gefangenen aus Gewissensgründen. conscience-objector@yahoo.com
Bitte spenden Sie online oder per Scheck.
Online-Spende: Wollen Sie per Kredit-Karte spenden, um die Gefangenen aus Gewissensgründen zu unterstützen, gehen Sie bitte auf die Website www.refusersolidarity.net u. klicken dort auf DonateNow (Jetzt Spenden) links. Wenn Sie auf Allocation (Zweck) sind, klicken Sie auf Shministim Petition. Füllen Sie das Formular aus. Ihre Spende wird zur Finanzierung der Anzeige/Petition zur Unterstützung der Verweigerer benutzt.
Scheck-Spende: Stellen Sie einen Scheck auf Refuser Solidarity Network aus; unter Verwendungszweck schreiben Sie Shministim. Senden Sie den Scheck bitte an folgende Adresse:
RSN PMB 206 2859 Central St Evanston, IL 60201, USA
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Orginalartikel:
Conscientious Objectors Abused
Übersetzt von:
Andrea Noll
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