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Interview mit Frieder Wagner (20. April 2009)

über seinen Film „Todesstaub“, Uranmunition und das Versagen der Medien

von Stefan Enderle

21.03.2010 — http://www.kannnichtsein.com/kns-der-film

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Interview mit Frieder Wagner (20.April 2009) über seinen Film „Todesstaub“, Uranmunition und das Versagen der Medien.

Das Interview wurde geführt von Stefan Enderle von kannnichtsein.com

kannnichtsein.com: Herr Wagner, erzählen Sie uns doch ein wenig von Ihrer bisherigen Karriere und Ihren Erfolgen als Filmschaffender.

Wagner: Also in 30 Jahren Filmschaffen oder 35, macht man natürlich allerhand Produktionen. Ich muss natürlich sagen, dass ich als Kameramann angefangen habe und als Kameramann sehr früh etliche Preise bekommen habe. Zum Beispiel für eine ZDF-Produktion schon 1982 den Grimme-Preis in Silber. Dann ein Jahr danach für eine Produktion für den WDR, auch als Kameramann, „Ausländer raus?“, den Grimme-Preis in Gold.
Ja und das endete dann irgendwann mit dem Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“ wo ich dann eben als Regisseur und Produzent den Europäischen Fernsehpreis bekommen habe.

kannnichtsein.com: Worum geht es in „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“?

Wagner: Der Hauptdarsteller, Protagonist wenn man so will, ist Prof. Dr. Siegwart Horst Günther. Der hatte 1991, nach dem sog. Ersten Golfkrieg, entdeckt, dass Kinder, die mit Uranmunition gespielt haben, an Leukämie erkrankt sind und gestorben sind.
Deshalb hat Prof. Günther ein Geschoss nach Berlin bringen lassen und hat es in Berlin an drei Universitäten untersuchen lassen. Und man hat ihm dieses Geschoss auch abnehmen lassen. Es ist beschlagnahmt worden von der Polizei und er bekam eine Klage wegen der Freisetzung ionisierender Strahlung. Denn ein neutrales Institut hat diese Munition untersucht und hat eben festgestellt: Es ist Uran. Und zwar abgereichertes Uran. Dieses abgereicherte Uran ist erstens radioaktiv, es ist ein „Alphastrahler“. Und zweitens ist es hochgiftig.
Außerdem, und das ist das Furchtbare, hat dieses abgereicherte Uran eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren. Das heißt: Wir haben das immer.

kannnichtsein.com: Was genau ist „Uranmunition“?

Wagner: Uranmunition ist ein Abfallprodukt der Atomindustrie. Wir haben in der Welt inzwischen 1,2 Millionen Tonnen an abgereichertem Uran und es werden täglich mehr. Weil wir täglich Brennstäbe brauchen. Und sie kostet quasi nichts. Denn so muss es (das abgereicherte Uran) von der Atomindustrie nicht mehr gepflegt und bewacht werden weil es ja radioaktiv ist. Das kostet ja viel Geld. Also gibt man es gerne an die Militärindustrie ab.

kannnichtsein.com: Wie funktioniert Uranmunition genau?

Wagner: Durch die hohe Geschwindigkeit und die hohe Hitze wenn so ein Geschoss in eine Panzerung eintritt, entstehen Temperaturen von 3000 – 5000 Grad. Abgereichertes Uran verbrennt aber schon explosionsartig bei bereits 800 Grad. Das heißt der Panzer wird explosionsartig vernichtet schon durch die erste Explosion. Dann folgt eine kurze Verzögerung, dann geht die Munition im Panzer in die Luft, das Benzin geht in die Luft und der Panzer ist zerstört. Und vorher verschmort, verbrennt, verglüht die Besatzung, die sich in diesem Panzer befunden hat. Für die Militärdesigner also eine wunderbare Waffe...

kannnichtsein.com: Was sind die Folgen und die Auswirkungen dieser Waffe?

Wagner: Die Folgen sind eben deshalb so furchtbar weil das eingesetzte abgereicherte Uran zu Nano-Partikelchen, also zu einem Rauchgas verbrennt, was eigentlich laut Genfer und Haager Konvention verboten ist. Zudem noch weil es radioaktiv und hochgiftig ist. Es müsste eigentlich verboten sein. Es dürfte nicht eingesetzt werden.
Und wenn es in den Körper gelangt, dann kann es, eben durch die Radioaktivität und die hohe Giftigkeit, Krebs oder Leukämie entstehen lassen. Die Niere geht kaputt, die Leber geht kaputt. Es wandert über das Blut in den männlichen Samen, in die weibliche Eizelle und deshalb -und das ist das Schreckliche- werden Chromosomen gebrochen. Der genetische Code wird zerstört und es kommt zu schrecklichen Missbildungen. Und falls die Kinder (von Betroffenen) nicht so krass missgebildet sind, sondern „nur“ der genetische Code defekt ist, die Chromosomen gebrochen sind, geben diese Kinder das an ihre Kinder und Kindeskinder weiter. Über viele Generationen.
Und dasselbe passiert in der Natur mit Früchten mit Tieren und so weiter...

Das zweite Schreckliche ist: dieses Zeug, dieser Todesstaub, lässt parallel dazu das Immunsystem zusammenbrechen.
Vor allem ist es so, das hat man gerade in Basra mit Schrecken festgestellt, dass man oft nicht nur einen Krebs hat, sondern zwei oder drei. Sie haben Lungenkrebs, Nierenkrebs und Leberkrebs. Also Sie haben überhaupt keine Chance.

kannnichtsein.com: Was ist mit Ihrem Film geschehen?

Wagner: Also, man hat natürlich einen Sendetermin und ich war es mit meinen Filmen eigentlich gewohnt, dass diese Filme dann durch alle dritten Programme in der Republik gehen. Daran ist ja eigentlich auch der Sender interessiert. Der kriegt kein Geld dafür, sondern macht das im Rahmen des „Programmaustauschs“. Wenn er also dem Bayrischen Rundfunk den Film zur Verfügung stellt, dann kriegt er vom Bayrischen Rundfunk auch wieder 45 Minuten über ein Thema das eben den WDR interessiert. Aber auf der anderen Seite wird das natürlich auch ein oder zwei Jahre später nochmal gesendet. Ich habe Filme für den WDR gemacht die der Sender neun bis zwölf Mal wiederholt hat. Allein der Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“, der also im WDR nie mehr wiederholt wurde, ist sechzehn Mal international verkauft worden. Allerdings leider nur in sog. „B-“ und „C-Ländern“. Denn die „A-Länder“ waren gleichzeitig die Länder, die zur sog. „Koalition der Willigen“ gehören. Also die, die am Golf- und Afghanistankrieg und am Kosovokrieg beteiligt waren. Diese Länder haben, bis heute, den Film nicht übernommen. Und da steckt eben Methode dahinter, weil der Film, wie ich oft und gerne sage, von einem Kriegsverbrechen erzählt und demnach eine unbequeme Wahrheit ist. Und diese unbequeme Wahrheit wird heute systematisch von Politik und Medien verschwiegen.

kannnichtsein.com: Wie hat sich der Sender zu seinem Verhalten Ihnen und dem Film gegenüber geäußert?

Wagner: Die würden sich wahrscheinlich darauf berufen „es sei wegen der Quote, die Nachfrage war nicht da und die Kollegen aus den anderen Sendern wollen den Film nicht haben.“ So wie heute meinen Kinofilm „Todesstaub“, den ich deshalb gemacht habe weil eben die Fernsehfassung („Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“) im Archiv verschwunden ist, auch kein Verleih haben will...
Der WDR ist ja eigentlich mein „Haus-Sender“ wenn man so will. Wenn man in Köln wohnt... Und ich muss sagen, wir hatten mit unseren Produktionen, ich habe ja viele Filme mit unserer kleinen Fernsehproduktion für den WDR machen können, immer großen Erfolg. Wir kamen gut an. Wir bekamen von den Kollegen in den Printmedien immer gute Kritiken. Und ich muss sagen auch der Sender war hochzufrieden. Ich sagte ja bereits, manche meiner Filme, die ich für den WDR gemacht habe, sind neun bis zwölf Mal wiederholt worden...
Wenn solche kritischen Filme gemacht werden, dann werden sie auch von den Juristen des WDR vorher abgenommen. Die werden geprüft auf Herz und Nieren. Es gab also eigentlich keinen Grund, dass der Film nicht noch einmal wiederholt hätte werden können. Und ich habe dem WDR dann fleißig neue Vorschläge geschickt und kann eben sagen: Obwohl wir wirklich heiße Storys hatten, die auch gerade Redakteure aus dem Programmbereich „die story“ haben wollten, sind diese Sachen nie mehr realisiert worden. Und das passiert in aller Stille. Ich habe ja auch nie eine offizielle Mitteilung bekommen im Sinne von „Du bist schwierig“ oder „deine Themen sind schwierig“. Nein. Das hat mir -einmal- ein Redakteur gesagt: „Mein Gott Frieder Wagner, du hast immer so schwierige Themen. Und außerdem muss ich dir sagen, dass du im Haus überhaupt als schwierig giltst.“ Also ich gelte als schwierig. Was bedeutet das? „Schwierig.“ Weil man unbequeme Themen an die Öffentlichkeit bringt?

kannnichtsein.com: Sie haben, als Konsequenz, eine Kinofassung des Fernsehfilms produziert?

Wagner: Ich habe das Thema deshalb zu einem Kinofilm verarbeitet, weil eben der (Fernseh-)Film, wie ich mich immer ausdrücke, „im Archiv des WDR verschwunden wurde“ oder verschwunden ist. Und das wollte ich ganz einfach nicht auf mir sitzen lassen. Denn ich habe für mich erkannt: Das ist ein wichtiges Thema, das muss hinaus in die Welt. Und so haben wir eben (unsere) Lebensversicherungen verkauft und haben den Film damit produziert. Mit dem Ergebnis, dass ich bis heute keinen Verleih finde, aber mit dem Film durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tingele, ihn an Schulen zeige und eben in unabhängigen Programmkinos und in unabhängigen kommunalen Kinos... Man wird nicht reich, aber man kann leben.
Aber wenn ich früher eben bei einer einzigen Sendung wie „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“, sagen wir mal 320 000 Zuschauer nur in NRW erreicht habe und ich jetzt in den letzten zwei Jahren 174 Veranstaltungen mit dem Film gemacht habe, dann habe ich vielleicht 16 000 Menschen erreicht. Das ist natürlich wenig. Aber es ist für mich wichtig, dass ich eben sage „Ich versuch es zumindest!“

kannnichtsein.com: Noch einmal zurück zu den Auswirkungen vor Ort. Gibt es konkrete Hinweise auf die „Nebenwirkungen“ von Uranmunition in den Gebieten in denen sie eingesetzt wurde?

Wagner: Also wir waren ja im Irak mit Prof. Günther einmal in Bagdad im Kinderkrankenhaus und in Basra. Und da in Basra ja die großen Panzerschlachten stattgefunden haben, wurde dort abgereichertes Uran natürlich besonders stark eingesetzt. Darum haben wir in Basra dann eben auch wirklich missgebildete Kinder gesehen und das war für mich fast wie ein Blick in den Abgrund der Hölle. Denn es sind so furchtbar missgebildete Kinder. Die haben keine Augen, die haben keine Arme, die haben zum Teil ihre Organe nicht im Körper, sondern tragen sie in einem Hautsack außen am Körper. Die haben anstatt einer Nase ein Loch. Oft haben sie gar keine Augen oder nur ein Auge...
Also alles was man sich an Schrecklichem, an Furchtbarem vorstellen kann sieht man da. Und die Kinderärztin, Frau Dr. Hassan, die ich eben im Film habe, die hat das alles dokumentiert mit Aufnahmen. Die hat drei Fotobände des Schreckens muss man sagen.

Die irakische Regierung, die ja eine Regierung von Gnaden der USA ist, hat im Frühjahr 2008 ein Papier herausgegeben in dem sie erklärt, dass sie erkannt hat, dass in den Golfkriegen 1991 und 2003 durch die Bombardierung durch die Amerikaner und dem Einsatz von Uranmunition im Irak 18 Regionen so stark kontaminiert sind, dass sie nicht mehr bewohnbar sind und das deshalb die Bevölkerung umgesiedelt wird. Umgesiedelt werden muss. Und das ist natürlich zu spät. Viel zu spät. Die haben alle schon ihren Krebs oder sie tragen es schon in sich...

kannnichtsein.com:Wo kam Uranmunition -bisher- zum Einsatz? Nur im Irak?

Wagner: Die Waffe wurde in allen der letzten fünf Kriege eingesetzt. Das heißt also Golfkrieg 1 (1991) und Golfkrieg 2 (2003), 1995 in Bosnien, 1999 im Kosovo und 2001 auch in Afghanistan. Aber inzwischen auch in Somalia, von den Israelis im Libanon...

Zum Beispiel haben 1995 im Bosnien-Krieg die Alliierten die Stadt Hadzici, 12km entfernt von Sarajevo bombardiert und die Serben haben erkannt, dass da wohl Uranbomben eingesetzt wurden und haben sofort, 3 Tage nach der Bombardierung, 3500 serbische Bürger umgesiedelt ins Gebirge, nach Bratunac in die gute Luft. Und von diesen 3500 Umgesiedelten sind in den nächsten 5 Jahren 1112 an Krebs gestorben. Während von der ursprünglichen Bevölkerung von Bratunac in der Zeit kaum jemand an Krebs gestorben ist.

kannnichtsein.com: Was sagen sie den Menschen, die der Meinung sind das ginge uns doch gar nichts an und hätte mit uns und unseren Leben hier überhaupt nichts zu tun?

Wagner: Man glaubt ja immer die Problematik ist „nur“ im Irak oder die Problematik ist „nur“ im Kosovo. Aber das Kosovo ist ja schon ganz schön dicht hier dran. Und wenn man sich überlegt, dass das ja in die Atmosphäre geht...
Es gibt einen englischen Wissenschaftler, Chris Busby, den interessierte: Wie schnell ist das in der Atmosphäre und wie schnell ist das womöglich in England und kommt dort im Regen, mit dem Schnee und den Witterungsverhältnissen herunter? Und da konnte er feststellen, dass vierzehn bis sechzehn Tage nach der Bombardierung des Großraums Bagdad (2003 im April), Depleted Uranium (Abgereichertes Uran) von dem Isotopen-Fingerprint wie es die Alliierten dort verwendet haben im Niederschlag in England messbar war. Deshalb konnte er sagen: Vierzehn Tage für die 4000 Kilometer London-Bagdad. In Vierzehn Tagen...
Und zu dieser Geschichte Uranmunition kommen ja noch die ganzen radioaktiven Bestandteile, die auch in Nano-Partikeln um die Erde kreisen: aus den Atombombenversuchen, aus den Wasserstoffbombenversuchen, aus Tschernobyl, aus Harrisburg und den ungeklärten Atomunfällen. Das ist ja alles in der Luft. Das vagabundiert alles um unseren Planeten. Und nur so ist doch zu erklären was die WHO letztes Jahr veröffentlicht hat und das liest man auch wieder in keinem großen Medium, sondern muss man sich aus dem Internet fischen: Bis 2005 sind jährlich 7,6 Millionen Menschen an Krebs gestorben und die WHO sagt gleichzeitig, dass das ansteigen wird bis zum Jahr 2020, das ist ja nicht mehr lange hin. Dann wird sich das auf 15 Millionen verdoppeln. Dass es womöglich, das sagt sie auch, danach ansteigen kann auf 84 Millionen Krebstote pro Jahr weltweit. Und man gibt keine Begründung wieso.

Und wenn Sie den Irak betrachten, wo 2000 bis 2800 Tonnen, die Meinungen gehen da auseinander, allein bei der Bombardierung von Groß-Bagdad 2003 auf die Saddam-Paläste runtergekommen sind, dann sagen heute renommierte Wissenschaftler, dass in den nächsten fünf bis zwanzig Jahren allein im Irak vier bis sieben Millionen Menschen an Krebs sterben werden. Und dann macht plötzlich die Veröffentlichung der WHO wieder einen Sinn. Aber wenn man davon nichts wissen will und nur den Kopf in den Sand steckt, passiert gar nichts. Man wundert sich irgendwann wenn 20 Millionen Menschen an Krebs sterben. Da wird man vielleicht langsam sagen „Oh Gott, oh Gott...“
Und wenn ich bei der Vorführung des Films „Todesstaub“ im Kino frage: „Wer von Ihnen hat irgendeinen Verwandten/Bekannten der Krebs hat?“ dann gehen eigentlich alle Hände schon hoch...schon heute.
Ich erlebe es oft wenn ich den Film an Schulen vorführe, dass die Schüler antworten: „Ja verdammt noch mal, warum lese ich das in keiner Zeitung? Warum muss ich das von Ihnen erfahren?“ Das fragen sich junge Schüler. Und das fragen sich natürlich auch Erwachsene wenn ich den Film in irgendeinem Kino vorführe.

kannnichtsein.com: Was denken Sie muss passieren, damit ein Umdenken über den Umgang mit dieser Thematik überhaupt erst einsetzen kann? Und welche Rolle spielen die Medien dabei?

Wagner: Die Medien müssen sich jetzt auch ihrer Verantwortung stellen. Die müssen aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen endlich. Ich meine ein Sender hat ja auch einen Auftrag mit seinem Programm. Da müssen auch die Medien ihre Verantwortung entdecken dem Bürger gegenüber.

Ich habe mir auch mal vierzehn Tage lang überlegt: „Mein Gott, soll ich eigentlich mit dem Film herumreisen und den Leuten so eine schreckliche Wahrheit erzählen?“ Und ich habe mich dann dafür entschieden das zu tun, weil ich glaube ich hätte Magengeschwüre bekommen wenn ich so eine Wahrheit verschweige. Die muss an die Öffentlichkeit. Die Öffentlichkeit, die Bevölkerung muss sie auch ertragen. Und sie ertragen sie ja auch, das sehe ich ja täglich im Kino oder bei Schülern denen ich den Film vorführe. Sie ertragen das. Sie finden es zwar furchtbar und entsetzlich und es stellt sich immer die Frage, sie kommt immer von irgendwelchen Leuten: „Warum wissen wir das nicht? Warum schweigen die Medien?“ und dann muss ich eben das erzählen was ich Ihnen auch schon erzählt habe: Dass da Druck ausgeübt wird. Dass da bestimmte Leute denen man mit so einem Thema auf die Füße tritt, nicht wollen, dass das an die Öffentlichkeit kommt, weil sie dann womöglich diese Waffe nicht mehr zur Verfügung haben. Weil die Bevölkerung sich empört. Da kocht die Seele. Es geht nur darum, dass man es so vielen Menschen wie möglich bekannt macht innerhalb der Bevölkerung.

kannnichtsein.com: Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.


Anmerkung: Der Wortlaut des Interviews wurde nicht wortgetreu transkribiert, er wurde an wenigen Stellen leicht abgeändert. Inhaltlich wurden jedoch keinerlei Veränderungen vorgenommen. Nachprüfbar unter www.kannnichtsein.com/kns-der-film.

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