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Obama, Rahm-bo und das Ende des Neuen Amerikanischen Jahrhunderts - Obamas Wähler wieder reingelegt?

von Paul Craig Roberts

10.11.2008 — Counterpunch

Wenn die Veränderung, die der gewählte Präsident Obama versprochen hat, ein Ende der Aggressionskriege und ein Ende der Ausbeutung der Steuerzahler durch mächtige Finanzinteressen einschließt, womit ist dann die Auswahl von Obamas außen- und wirtschaftspolitischen Beratern zu erklären? In Wahrheit ist die Auswahl von Rahm Israel Emanuel als Chef des Stabes des Weissen Hauses ein Zeichen dafür, dass die Veränderung mit der Wahl von Obama beendet ist. Das einzig Neue an der Administration werden die Gesichter sein.

Ein Stabschef mit terroristischem Hintergrund

Rahm Israel Emanuel hat die Invasion im Irak durch Präsident Bush unterstützt. Innerhalb der Democratic Party ist Emanuel durch seine Verbindungen zum American Israeli Public Affairs Committee (AIPAC) bekanntgeworden, mit denen er zugunsten der Partei finanzielle Mittel gesammelt hat. Er ist ein überzeugter Unterstützer des AIPAC und hat einen terroristischen Hintergrund. Sein Vater war Mitglied der Irgun, einer zionistischen terroristischen Organisation, die die Briten und die Palästinenser gewaltsam aus Palästina vertrieben hat, um den jüdischen Staat zu errichten. Während des Golfkrieges von 1991 diente Rahm Israel Emanuel als Freiwilliger in der israelischen Armee. Er war Mitglied des Verwaltungsrates von Freddie Mac und erhielt 2001 ein Direktorengehalt von 231 655 US-Dollar. Gemäß Internet-Lexikon Wikipedia «wurde Freddie Mac in der Zeit, als Emanuel im Verwaltungsrat war, von Skandalen heimgesucht, die sich um Wahlkampfspenden und Bilanzfälschungen drehten». In «Heil dem Stabschef» beschreibt Alexander Cockburn Emanuel als «Super-Likud-Falken», der als Vorsitzender des Wahlkampfkomitees der Democratic Party für die Kongresswahlen 2006 «große Anstrengungen unternommen hat, Kandidaten der Democratic Party, die gegen den Krieg waren, auszuschalten». Meine verzweifelten Freunde in der israelischen Friedensbewegung fragen: «Was tut dieser Mann in der Administration von Obama?»

Obamaphorie – Versuchte Imagerettung des untergehenden Empire

Die Wahl von Obama war notwendig und die einzige Möglichkeit, die Republikaner verantwortlich zu machen für ihre Verbrechen gegen die Verfassung und die Menschenrechte, für ihre

Verletzung des Rechts der USA und des Völkerrechts, für ihre Lügen und Täuschungen und für ihre finanziellen Betrügereien. Wie ein Leitartikel der «Prawda» festgehalten hat, «hätte nur Satan schlimmer sein können als das Bush-Regime». Also sollte man meinen, dass die neue Administration der USA nicht schlimmer sein könne als diejenige, die die Herzen und die Köpfe der Amerikaner ihren Brüdern in der

internationalen Gemeinschaft entfremdet hat und die den Rest der Welt mit Taktiken von Angst und Schrecken entsetzt hat, die «Konzentrationslager, Folter, Massenmord und völlige Missachtung des

Völkerrechts einschlossen.» Aber Obamas Berater stammen aus derselben Bande von Washington-Gangstern und Wall-Street-Bankstern wie diejenigen von Bush.

Obamas Berater – die «demokratischen» Kriegsverbrecher

Richard Holbrooke war stellvertretender Außenminister und Botschafter in der Clinton-Administration. Er setzte die Nato-Erweiterung durch und stationierte die Militärallianz - im Gegensatz zu Reagans Versprechen gegenüber Gorbatschow - an der russischen Grenze. Holbrooke wird auch mit der illegalen Bombardierung Serbiens durch die Clinton-Administration in Verbindung gebracht, einem Kriegsverbrechen, durch das Zivilisten und chinesische Diplomaten umkamen. Wenn Holbrooke auch selbst kein Neokonservativer ist, ist er doch eng mit ihnen verbündet.

Nach Wikipedia wurde Madeleine Albright unter dem Namen Marie Jana Korbelova in Prag als Kind jüdischer Eltern geboren, die zum Katholizismus konvertiert waren, um der Verfolgung zu entgehen. Sie ist die Außenministerin der Clinton-Ära, die in der Fernsehsendung «60 Minutes» gegenüber Leslie Stahl erklärt hat, dass die US-Politik der Sanktionen gegen den Irak Ziele verfolgt hat, die wichtig genug waren, um den Tod von Hunderttausenden von irakischen Kindern zu rechtfertigen. Albrights schändliche Worte waren: «Wir glauben, dass es diesen Preis wert ist.»

Wikipedia berichtet, dass diese Immoralistin im Direktorium der New York Stock Exchange sass, als es zu Dick Grassos 187,5-Millionen-Dollar-Schadensersatzskandal kam.

Dennis Ross hat eine lange Geschichte in Verbindung mit den israelisch-palästinensischen «Friedensverhandlungen». Als Mitglied der Mannschaft der Clinton-Ära hat Aaron David Miller geschrieben, dass die von Ross angeführte US-Mannschaft während der Verhandlungen in den Jahren 1999 und 2000 praktisch als Anwalt Israels aufgetreten ist: «Wir mussten uns alles zuerst von Israel genehmigen lassen.» Das «hat unsere Politik der Unabhängigkeit und Flexibilität beraubt, die die Voraussetzung für ernsthafte Friedensverhandlungen sind. Wenn wir keine Vorschläge machen durften, die nicht zuerst von den Isra­eli freigegeben waren, und ihnen nichts entgegensetzen konnten, wenn sie ‹nein› sagten, wie effektiv konnte dann unsere Mediation sein?» Nach Wikipedia ist Ross «Vorsitzender eines in Jerusalem beheimateten Think tank, des Jewish People Policy Planning Institute, das von der Jewish Agency gegründet wurde und finanziert wird».

Es ist klar, dass dies nicht eine Gruppe von Beratern ist, die Amerikas Kriege gegen die Feinde Israels beenden oder die israelische Regierung zwingen wird, die notwendigen Bedingungen für einen wirklichen Frieden im Nahen Osten zu akzeptieren.

«Alle Rekorde der Unterwürfigkeit und der Kriecherei gebrochen»

Ralph Nader hat das vorhergesagt. In seinem «Offenen Brief an Barack Obama» vom 3. November 2008 hat Nader Obama aufgezeigt, dass seine «Verwandlung von einem ausdrücklichen Verteidiger der Rechte der Palästinenser […] in ein Werkzeug der Hardliner der AIPAC-Lobby» ihn zu «einer Mehrheit der Amerikaner jüdischer Abstammung» und zu «64% der Israeli» in Gegensatz bringt. Nader zitiert den israelischen Autor und Friedensbefürworter Uri Avnery, der Obamas Auftritt vor AIPAC als einen Auftritt bezeichnet, der «alle Rekorde der Unterwürfigkeit und der Kriecherei gebrochen hat». Nader verurteilt Obama für dessen «völligen Mangel an politischem Mut, indem er sich dem Verlangen der Hardliner unterzogen hat, die dem früheren Präsidenten Jimmy Carter verboten haben, an der Democratic National Convention zu sprechen». Carter, der das einzige Friedensabkommen zwischen Israel und den Arabern erreicht hatte, das diesen Namen verdient, ist von der mächtigen AIPAC-Lobby dämonisiert worden, weil er Israels Apartheid-Politik gegenüber den ­Palästinensern kritisiert hat, deren Gebiete Israel gewaltsam besetzt hält.

Ein Teufel soll den Beelzebub austreiben

Obamas wirtschaftspolitische Mannschaft ist genauso schlecht. Deren Star ist Robert Rubin, der Bankster, der in der Clinton-Administration Finanzminister war. Rubin ist verantwortlich für die Aufhebung des Glass-Steagall Act und damit für die gegenwärtige Finanzkrise. In seinem Brief an Obama zeigt Nader auf, dass Obama Wahlkampfspenden von Unternehmen und von der Wall Street in noch nie dagewesener Höhe bekommen hat. «Noch nie zuvor hat ein Präsidentschaftskandidat der Democratic Party seinen republikanischen Gegner in dieser Hinsicht übertroffen.»

Wer die Mannschaft wirklich bestimmt

Obamas Siegesrede war grossartig. Die Fernsehbilder von den Gesichtern der Zuhörer zeigten die Hoffnungen und den Glauben, die Obama zur Präsidentschaft verholfen haben. Es gibt in Washington niemanden, den er ernennen könnte, der in der Lage wäre, Veränderungen herbeizuführen. Wenn Obama jemanden ausserhalb der dafür vorgesehenen Gruppe in Betracht ziehen würde, so würde dieser, wenn er im Verdacht stünde, etwas verändern zu wollen, nicht vom Senat bestätigt werden. Mächtige Interessengruppen – AIPAC, der Komplex aus Militär und Sicherheitsapparat, Wall Street – benutzen ihren politischen Einfluss, um inakzeptable Ernennungen zu blockieren.

Wie Alexander Cockburn in seiner Kolumne mit dem Titel «Obama, der erstklassige Republikaner» geschrieben hat: «Noch nie hat die tote Hand der Vergangenheit einen ‹Reformkandidaten› so fest bei der Gurgel gehabt.»

Krieg gegen Iran – noch nicht vom Tisch

Obama hat diese Einschätzung von Cockburn in seiner ersten Pressekonferenz als gewählter Präsident bestätigt. Ungeachtet der einstimmigen US National Intelligence Estimate, die zum Schluss gekommen ist, dass Iran seine Arbeit an Atomwaffen vor fünf Jahren beendet hat, und unter Missachtung der ständigen Versicherungen der Internationalen Atomenergiebehörde, dass nichts von dem atomaren Material für den zivilen Atomreaktor Irans zu waffenfähigem Material verarbeitet worden ist, hat Obama gemeinsam mit der Propaganda der Israel-Lobby einen Ausfall gemacht und Iran beschuldigt, «Atomwaffen zu entwickeln», und gelobt, «das zu verhindern».1

Rezession und Verschuldung

Die Veränderung, die auf Amerika zukommt, hat nichts mit Obama zu tun. Veränderungen werden von der Gier und Verantwortungslosigkeit der Wall Street hervorgerufen, von der schwindenden Rolle des US-Dollars als Reservewährung, von der Zahlungsunfähigkeit zahlloser Hypothekenschuldner, von der Verlagerung von Millionen der besten Arbeitsplätze Amerikas ins Ausland, von der sich verschärfenden Rezession, davon, dass die Säulen der amerikanischen Industrieproduktion – Ford und General Motors – die Regierung um Geld anbetteln, um am Leben zu bleiben, und von einem Budget- und einem Handelsbilanzdefizit, die zu groß sind, um auf normalem Wege bereinigt zu werden. Traditionellerweise greift die Regierung zu geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen, um die Wirtschaft aus einer Rezession zu führen. Aber diesmal funktioniert es nicht mit billigem Geld. Die Zinssätze sind bereits niedrig und das Wachstum der Geldmenge ist bereits hoch, und trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit.

Das Budgetdefizit ist bereits riesig – Weltrekord –, und die rote Tinte stimuliert die Wirtschaft nicht. Können noch niedrigere Zinssätze und noch höhere Budgetdefizite einer Wirtschaft helfen, die ins Ausland abgewandert ist und arbeitslose Verbraucher zurückgelassen hat, die mit Schulden überlastet sind? Wie viel mehr kann sich die Regierung noch leihen?

Die Welt hat genug von den US-Schulden …

Amerikas ausländische Gläubiger stellen diese Frage. Ein offizielles Organ der regierenden chinesischen Partei hat kürzlich die asiatischen und europäischen Länder aufgerufen, «den Dollar aus ihren direkten Handelsbeziehungen zu verbannen und sich nur auf ihre eigenen Währungen zu verlassen».

«Warum», fragt eine andere chinesische ­Publikation, «sollte China den USA helfen, ohne Ende Schulden zu machen, im Glauben, dass die Kreditwürdigkeit der USA endlos ausgedehnt werden kann?»

... genug von Arroganz, Terror und Heuchelei

Die Welt ist der amerikanischen Hegemonie müde und hat genug von der amerikanischen Arroganz. Amerikas Ruf ist ruiniert: das finanzielle Debakel, die endlose rote Tinte, Abu Ghraib, Guantanamo, Entführungen, Folter, rechtswidrige Kriege, gestützt auf Lug und Betrug, Missachtung der Souveränität anderer Länder, Kriegsverbrechen, Missachtung des Völkerrechts und der Genfer Konventionen, die Abschaffung der rechtsstaatlichen Garantien und der Gewaltenteilung, ein Polizeistaat im Inland, ständige Einmischungen in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, grenzenlose Heuchelei. Die Veränderung, die kommt, ist das Ende des amerikanischen Weltreiches. Dem Hegemon gehen das Geld und der Einfluss aus. Obama als «Amerikas erster schwarzer Präsident» wird Hoffnungen wecken und so ermöglichen, dass das Schauspiel ein wenig länger dauert. Aber das neue amerikanische Jahrhundert ist längst vorüber.

Fussnoten

1 http://news.antiwar.com/2008/11/07/obama-hits-out-at-iran-closemouthed-on-tactics/

Anmerkungen

Zeit-Fragen ist ein Partner von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala:

http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=6428&lg=de

Übersetzt von: Zeit-Fragen
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flora sagt
07.12.2008 09:42

Mr. Roberts Ausführungen ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Zu recht weist er auf die von Mr. Obama akzeptierten "Berater" und zukünftigen Mitgestalter(Alleingestalter?) der "neuen" US. - Administration hin.Sogar der republikanische Verteidigungminister macht weiter, eigentlich unfassbar!
Nicht auf die Wahlversprechen von Mr. Obama sollten wir achten, sondern auf seine Taten bei der Auswahl seines Stabes. Und da können einem wirklich die Haare zuberge stehen. Ein regelrechtes Gruselkabinett! Schlimmste Befürchtungen werden wahr wenn man sich nur Mrs. Albright ansieht, schlimmer kann es nicht kommen. Und Mr. Powell, der Lügner und Kriegsverbrecher, schleicht auch schon durch die Kulissen!

Ich glaube die Bewunderer von Mr. Obama müssen sich verdammt warm anziehen, die Fallhöhe dieses weltweiten Idols ist gewaltig!
Schon bei Mr. Clinton hatten wir alle große Hoffnungen auf eine Rückkehr zu einem Amerika, dass wir liebten und bewunderten - und wurden schlimm enttäuscht.
Für viele von uns ist damals bereits ein Traum für immer zerbrochen. Wir mußten damals schon begreifen, dass die Kräfte in den U.S.A., die das Geschick der Welt bestimmen, sich nie zur Wahl stellen brauchen und folglich auch nie abgewählt werden können.Damals haben wir bereits begriffen, dass die U.S.A. eine Einparteien-Demokratur sind.
Diese herrschenden Kräfte wissen das natürlich genau und handeln entsprechend rücksichtslos und brutal auf nationaler Ebene und international!
Unter Mr. Bush ließen sie dann alle Hemmungen fallen! Und sie sind fest davon überzeugt, dass es genauso weiter gehen wird! Mr.Obama hat sie durch sein unterwürfiges Verhalten in ihrem Handeln noch bestärkt!
Mir war nach Mr. Obamas Auftreten in Israel vor einigen Wochen bereits klar, dass auch die Israelis so weiter machen können wie bisher. Auch das Leid im Nahen Osten geht also weiter.
Man kann nur hoffen, dass der Iran nicht auch noch "platt gemacht wird".
Da der Iran, nachweislich der Kenntnisse der U.S. Geheimdienste, noch keine Atomwaffen hat, ist er extrem gefährdet!
Ist eigentlich noch niemand aufgefallen, welch gewaltige Armada sich vor der persischen Haustür, zur "Piratenbekämpfung" unter der somalischen Küste, zusammenzieht?

Dieses mal könnte es sogar noch viel schlimmer werden als in den letzten 8 Jahren. Man muß an die "Fallhöhe" denken, und daran, was all die Menschen machen werden, die mit soviel Enthusiasmus und gutem Willen Mr. Obama gewählt haben - Fatalismus oder Gewalt? Eine ausgewogene Reaktion auf eine etwaige so gewaltige Enttäuschung ist schwer vorstellbar.
Dieses mal werden die Betrogenen, in den U.S.A. und weltweit, nicht mehr einfach zur (grausamen) Tagesordnung mehr übergehen?
Wie kann man die sich anbahnende Katastrophe noch verhindern?
C.Pichlo

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Anonymous sagt
08.12.2008 12:05

Nur durch absoluten Zusammenhalt aller links von der Mitte ausgerichteten Bürger weltweit.

3
Lars Lonte sagt
28.08.2011 23:20

15 Mind-Blowing Facts About Wealth And Inequality In America. Information Clearing House, Grafiken über Einkommens- und Vermögensverteilung in den USA

http://www.informationclearinghouse.info/article25399.htm

http://www.pauljorion.com/blog/?p=11384

http://elboheme.blogspot.com/2010/05/die-wahren-ursachen-der-krise_12.html

9.11. und Peak Oil

http://www.fromhewilderness.com

Michael C. Ruppert "Crossing the Rubicon - the decline of the American empire at the end of the age of oil"

http://www.fromthewilderness.com

BüSo und EIR

http://www.bueso.de

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Lars Lonte sagt
06.11.2011 21:24

100 Mal Niedergang
[07.10.2011] 100 Zahlen und Fakten über den Niedergang der US-Ökonomie.

China kommt natürlich auch darin vor, unter Nr. 65, 67, 68 und 69.

#100 A staggering 48.5% of all Americans live in a household that receives some form of government benefits. Back in 1983, that number was below 30 percent.

#99 During the Obama administration, the U.S. government has accumulated more debt than it did from the time that George Washington took office to the time that Bill Clinton took office.

#98 Since Barack Obama was sworn in, the share of the national debt per household has increased by $35,835.

#97 The U.S. national debt has been increasing by an average of more than 4 billion dollars per day since the beginning of the Obama administration.

#96 It is being projected that the U.S. national debt will hit 344% of GDP by the year 2050 if we continue on our current course.

#95 The Congressional Budget Office is projecting that U.S. government debt held by the public will reach a staggering 716 percent of GDP by the year 2080.

#94 In 2010, the U.S. government paid $413 billion in interest on the national debt. That is projected to at least double over the next decade.

#93 According to one new survey, one out of every three Americans would not be able to make a mortgage or rent payment next month if they suddenly lost their current job.

#92 State and local government debt has reached an all-time high of 22 percent of U.S. GDP.

#91 In 1980, government transfer payments accounted for just 11.7% of all income. Today, government transfer payments account for 18.4% of all income.

#90 U.S. households are now receiving more income from the U.S. government than they are paying to the government in taxes.

#89 According to a new study conducted by the BlackRock Investment Institute, the ratio of household debt to personal income in the United States is now 154 percent.

#88 If you can believe it, one out of every seven Americans has at least 10 credit cards.

#87 According to the Bureau of Economic Analysis, health care costs accounted for just 9.5% of all personal consumption back in 1980. Today they account for approximately 16.3%.

#86 The cost of a health insurance policy for the average American family rose by a whopping 9 percent last year, and according to a report put out by the Kaiser Family Foundation and the Health Research and Educational Trust, the average family health insurance policy now costs over $15,000 a year.

#85 One study found that approximately 41 percent of working age Americans either have medical bill problems or are currently paying off medical debt.

#84 An all-time record 49.9 million Americans do not have any health insurance at all at this point, and the percentage of Americans covered by employer-based health plans has fallen for 11 years in a row.

#83 According to a report published in The American Journal of Medicine, medical bills are a major factor in more than 60 percent of the personal bankruptcies in the United States. Of those bankruptcies that were caused by medical bills, approximately 75 percent of them involved individuals that actually did have health insurance.

#82 Average yearly tuition at U.S. private universities is now up to $27,293.

#81 The cost of college tuition in the United States has gone up by over 900 percent since 1978.

#80 In America today, approximately two-thirds of all college students graduate with student loans.

#79 In 2010, the average college graduate had accumulated approximately $25,000 in student loan debt by graduation day.

#78 The total amount of student loan debt in the United States now exceeds the total amount of credit card debt in the United States.

#77 One-third of all college graduates end up taking jobs that don't even require college degrees.

#76 In the United States today, there are more than 100,000 janitors that have college degrees.

#75 In the United States today, 317,000 waiters and waitresses have college degrees.

#74 In the United States today, approximately 365,000 cashiers have college degrees.

#73 It is being projected that for the first time ever, the OPEC nations are going to bring in over a trillion dollars from exporting oil this year. Their biggest customer is the United States.

#72 U.S. oil companies will bring in about $200 billion in pre-tax profits this year. They will also receive about $4.4 billion in specialized tax breaks from the U.S. government.

#71 The United States has had a negative trade balance every single year since 1976, and since that time the United States has run a total trade deficit of more than 7.5 trillion dollars with the rest of the world.

#70 The United States has lost an average of 50,000 manufacturing jobs per month since China joined the World Trade Organization in 2001.

#69 The U.S. trade deficit with China is now 27 times larger than it was back in 1990.

#68 Today, the United States spends more than 4 dollars on goods and services from China for every one dollar that China spends on goods and services from the United States.

#67 China has surpassed the United States and is now the largest PC market in the entire world.

#66 In 2002, the United States had a trade deficit in "advanced technology products" of $16 billion with the rest of the world. In 2010, that number skyrocketed to $82 billion.

#65 In 2010, the number one U.S. export to China was "scrap and trash".

#64 Do you remember when the United States was the dominant manufacturer of automobiles and trucks on the globe? Well, in 2010 the U.S. ran a trade deficit in automobiles, trucks and parts of $110 billion.

#63 The United States has lost a staggering 32 percent of its manufacturing jobs since the year 2000.

#62 If you can believe it, more than 42,000 manufacturing facilities in the United States have been closed down since 2001.

#61 Between December 2000 and December 2010, 38 percent of the manufacturing jobs in Ohio were lost, 42 percent of the manufacturing jobs in North Carolina were lost and 48 percent of the manufacturing jobs in Michigan were lost.

#60 Back in 1970, 25 percent of all jobs in the United States were manufacturing jobs. Today, only 9 percent of the jobs in the United States are manufacturing jobs.

#59 According to Professor Alan Blinder of Princeton University, 40 million more U.S. jobs could be sent offshore over the next two decades.

#58 If you gathered together all of the workers that are "officially" unemployed in the United States today, they would constitute the 68th largest country in the world.

#57 There are fewer payroll jobs in the United States right now than there were back in 2000 even though we have added 30 million extra people to the population since then.

#56 Back in 1969, 95 percent of all men between the ages of 25 and 54 had a job. In July, only 81.2 percent of men in that age group had a job.

#55 Only 55.3% of all Americans between the ages of 18 and 29 were employed last year. That was the lowest level that we have seen since World War II.

#54 Today, there are 5.9 million Americans between the ages of 25 and 34 that are living with their parents.

#53 The economic downturn has been particularly tough on men. According to Census data, men are twice as likely to live with their parents as women are.

#52 According to one recent survey, only 14 percent of all Americans that are 28 or 29 years old are optimistic about their financial futures.

#51 Incredibly, less than 30 percent of all U.S. teens had a job this summer.

#50 According to one study, between 1969 and 2009 the median wages earned by American men between the ages of 30 and 50 dropped by 27 percent after you account for inflation.

#49 Since the year 2000, we have lost approximately 10% of our middle class jobs. In the year 2000 there were about 72 million middle class jobs in the United States but today there are only about 65 million middle class jobs.

#48 In 1980, 52 percent of all jobs in the United States were middle income jobs. Today, only 42 percent of all jobs are middle income jobs.

#47 Back in 1980, less than 30% of all jobs in the United States were low income jobs. Today, more than 40% of all jobs in the United States are low income jobs.

#46 According to Paul Osterman, a professor of economics at MIT, approximately 20 percent of all employed Americans are making $10.65 an hour or less.

#45 Half of all American workers now earn $505 or less per week.

#44 Since December 2007, median household income in the United States has declined by a total of 6.8% once you account for inflation.

#43 New home sales in the United States are now down 80% from the peak in July 2005.

#42 The all-time record for fewest number of new homes sold in the United States was broken in 2009. Then it was broken again in 2010. It is on pace to be broken once again in 2011.

#41 At one point this year, U.S. home prices had fallen a whopping 33% from where they were at during the peak of the housing bubble.

#40 U.S. home values have fallen approximately 6 trillion dollars since the housing crisis first began.

#39 According to the U.S. Census Bureau, 18 percent of all homes in the state of Florida are sitting vacant. That figure is 63 percent larger than it was just ten years ago.

#38 Historically, the percentage of residential mortgages in foreclosure in the United States has tended to hover between 1 and 1.5 percent. Today, it is up around 4.5 percent.

#37 According to the Mortgage Bankers Association, at least 8 million Americans are currently at least one month behind on their mortgage payments.

#36 According to a Harris Interactive survey taken near the end of last year, 77 percent of all Americans are now living paycheck to paycheck. In 2007, the same survey found that only 43 percent of Americans were living paycheck to paycheck.

#35 Starting on January 1st, 2011 the Baby Boomers began to hit retirement age. From now on, every single day more than 10,000 Baby Boomers will reach the age of 65. That is going to keep happening every single day for the next 19 years.

#34 According to a new poll by Americans for Secure Retirement, 88 percent of all Americans are worried about "maintaining a comfortable standard of living in retirement". Last year, that figure was at 73 percent.

#33 One out of every six elderly Americans now lives below the federal poverty line.

#32 In 1950, each retiree's Social Security benefit was paid for by 16 U.S. workers. According to new data from the U.S. Bureau of Labor Statistics, there are now only 1.75 full-time private sector workers for each person that is receiving Social Security benefits in the United States.

#31 According to the Congressional Budget Office, the Social Security system paid out more in benefits than it received in payroll taxes in 2010. That was not supposed to happen until at least 2016.

#30 The U.S. government now says that the Medicare trust fund will run out five years faster than they were projecting just last year.

#29 According to one study, the 50 U.S. state governments are collectively 3.2 trillion dollars short of what they need to meet their pension obligations.

#28 A different study has shown that individual Americans are $6.6 trillion short of what they need to retire comfortably.

#27 Between 1991 and 2007 the number of Americans between the ages of 65 and 74 that filed for bankruptcy rose by a staggering 178 percent.

#26 According to a shocking AARP survey of Baby Boomers that are still in the workforce, 40 percent of them plan to work "until they drop".

#25 Last year, 2.6 million more Americans dropped into poverty. That was the largest increase that we have seen since the U.S. government began keeping statistics on this back in 1959.

#24 Back in the year 2000, 11.3% of all Americans were living in poverty. Today, 15.1% of all Americans are living in poverty.

#23 More than 50 million Americans are now on Medicaid. Back in 1965, only one out of every 50 Americans was on Medicaid. Today, approximately one out of every 6 Americans is on Medicaid.

#22 More than 45 million Americans are now on food stamps.

#21 The number of Americans on food stamps has increased 74% since 2007.

#20 Approximately one-third of the entire population of the state of Alabama is now on food stamps.

#19 Right now, one out of every four American children is on food stamps.

#18 It is being projected that approximately 50 percent of all U.S. children will be on food stamps at some point in their lives before they reach the age of 18.

#17 The poverty rate for children living in the United States increased to 22% in 2010.

#16 There are 314 counties in the United States where at least 30% of the children are facing food insecurity.

#15 In Washington D.C., the "child food insecurity rate" is 32.3%.

#14 More than 20 million U.S. children rely on school meal programs to keep from going hungry.

#13 It is estimated that up to half a million children may currently be homeless in the United States.

#12 The number of Americans that are going to food pantries and soup kitchens has increased by 46% since 2006.

#11 According to a recent report from the AFL-CIO, the average CEO made 343 times more money than the average American did last year.

#10 The wealthiest 1% of all Americans now own more than a third of all the wealth in the United States.

#9 The poorest 50% of all Americans collectively own just 2.5% of all the wealth in the United States.

#8 The percentage of millionaires in Congress is more than 50 times higher than the percentage of millionaires in the general population.

#7 According to the Bureau of Labor Statistics, 16.6 million Americans were self-employed back in December 2006. Today, that number has shrunk to 14.5 million.

#6 According to one recent poll, 90 percent of the American people believe that economic conditions in the United States are "poor". To put this in perspective, only 11 percent of Americans rated economic conditions in the U.S. as "poor" back in January of 1999.

#5 According to another recent poll, 80 percent of the American people believe that we are actually in a recession right now.

#4 Our dollar is being systematically destroyed by the Federal Reserve. An item that cost $20.00 in 1970 will cost you $116.78 today. An item that cost $20.00 in 1913 will cost you $457.67 today.

#3 The Federal Reserve made $16.1 trillion in secret loans to their friends during the last financial crisis.

#2 The Federal Reserve is a perpetual debt machine. Today, the U.S. national debt is more than 4700 times larger than it was when the Federal Reserve was created back in 1913.

#1 According to a new CNN/ORC International Poll, 27 percent of all Americans have never even heard of Federal Reserve Chairman Ben Bernanke.

5
Lars Lonte sagt
23.12.2011 21:34

Alternative Präsidenten Kandidaten gibt es:

Lyndon LaRouche, von der LaRouche Bewegung, progressives Tea Party Mitglied und konstruktiver Demokrat

EIR

http://www.bueso.de


Ron Paul

http://www.bilderberg.orf

Der zionismuskritische Pat Buchanen

Gewinnt Ron Paul die erste Vorwahl?

Der libertäre Kandidat führt überraschend in Iowa
23.12.2011 – http://www.heise.de/tp/blogs/8/151098


Ron Paul will eine Billion Dollar einsparen

Der von der Tea Party favorisierte republikanische Möchtegern-Präsidentschaftskandidat will nicht nur mehrere Ministerien schließen, sondern auch alle von den USA geführten Kriege sofort beenden
19.10.2011 – http://www.heise.de/tp/blogs/8/150658
2008 wurden für den US-Präsidentschaftswahlkampf mehr als ...

Barrack Obama hat für die Wahl 2012 bislang deutlich mehr Wahlkampfspenden als seine Konkurrenten erhalten, aufschlussreich ist, wer am meisten gibt
18.10.2011 – http://www.heise.de/tp/artikel/35/35706/1.html
Die Utopie oder die Geschäftsidee von der Staatsgründung ...

Kolonien im Weltall zu gründen, ist zu abseitig, warum aber nicht souveräne Staaten auf mobilen Strukturen jenseits der Hoheitsgewässer, in denen die Regeln des sozialen Spiels neu erfunden werden?
18.08.2011 – http://www.heise.de/tp/artikel/35/35323/1.html
Oil-Business auf Rechtskurs

Die Energie- und Klimawochenschau: Von rechten Allianzen und schweren Dürren, von einträglichem Kohlegeschäft und mörderischen Konflikten sowie von fallenden Fotovoltaik-Erlösen
17.08.2011 – http://www.heise.de/tp/artikel/35/35312/1.html
Schulden einfach verbrennen?

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ron Paul wartet mit einem ungewöhnlichen Vorschlag auf, wie die FED den Anfang August drohenden amerikanischen Staatsbankrott verhindern könnte
07.07.2011 – http://www.heise.de/tp/artikel/35/35071/1.html
Die (vielleicht) klügere Sarah Palin

Eine Steuerberaterin aus Minnesota gilt mittlerweile als die chancenreichste republikanische Bewerberin für das Präsidentenamt
04.07.2011 – http://www.heise.de/tp/artikel/35/35050/1.html
Homosexueller kandidiert als Republikaner

Der konservative Schwulenaktivist Fred Karger will 2013 Präsident der Vereinigten Staaten werden
29.03.2011 – http://www.heise.de/tp/artikel/34/34445/1.html
Der "Gazillion"-Betrug der Federal Reserve

Auf dem Weg in die größte Depression aller Zeiten
04.02.2011 – http://www.heise.de/tp/artikel/34/34140/3.html
Geld - Mythos und Macht (II)

Warum der Goldstandard nicht realisierbar ist und die öffentliche Geldschöpfung neu aufgestellt werden sollte
29.12.2010 – http://www.heise.de/tp/artikel/33/33922/1.html
Der Twitter-Präsident

Bernie Sanders bietet seit Freitag unzufriedenen Amerikanern eine Alternative zur Tea Party
14.12.2010 – http://www.heise.de/tp/artikel/33/33839/1.html
Neue Gesichter und alte Dynastien

Die Tea Party und ihre gewählten Kandidaten
04.11.2010 – http://www.heise.de/tp/artikel/33/33607/1.html
Hütchenspieler im Casino

Wird die USA von einer Bankenmafia regiert?
26.08.2009 – http://www.heise.de/tp/artikel/30/30981/1.html


15 Mind-Blowing Facts About Wealth And Inequality In America. Information Clearing House, Grafiken über Einkommens- und Vermögensverteilung in den USA

http://www.informationclearinghouse.info/article25399.htm

http://www.pauljorion.com/blog/?p=11384

http://elboheme.blogspot.com/2010/05/die-wahren-ursachen-der-krise_12.html
Wolf