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Amy Goodman

Amy Goodman

Amy Goodman ist eine US-amerikanische Journalistin und Buchautorin. Bekanntheit erlangte sie durch die von Pacifica Radio WBAI gehostete Sendung Democracy Now! Amy Goodman setzt sich vor allem für Demokratie und Menschenrechte ein, sowie für die Unabhängigkeit der Medien. Sie hat 1984 ihren Abschluss von der Harvard University erhalten. Amy Goodman war zehn Jahre lang News-Direktorin von Pacifica Radio WBAI in New York City und Mitbegründerin von Democracy Now! im Jahre 1996.

1991 berichteten Goodman und Allan Nairn über die Unabhängigkeitbewegung in Osttimor. Beide wurden dabei Zeugen des Santa-Cruz-Massakers (auch Dili-Massaker). Goodman vermutete dass ihr amerikanischer Reisepass der Grund war weshalb sie mit ihrem Leben davon kam, da das US-Militär zu der Zeit die indonesische Armee unterstützte. 2003 dokumentierten Goodman und der Journalist Jeremy Scahill die Rolle von Chevron in einer Konfrontation zwischen der nigerischen Armee und Dorfbewohnern. Dabei ging es um die Kontrolle der nigerianischen Ölreserven. Vor den US-Präsidentschaftswahlen im Jahre 2000 führte Amy Goodman ein Spontan-Interview mit Bill Clinton in welchem er die Zuhörer aufforderte für Al Gore anstatt für Ralph Nader zu stimmen. Clinton hatte ursprünglich in der Sendung angerufen, um Bürger dazu aufzurufen zur Wahl zu gehen, eine gängige Praxis in den USA, auch Get out the vote genannt.

Goodman erhielt dutzende Preise für ihre Arbeit, unter anderem den Roberts F. Kennedy Journalism-Preis. Seit Oktober 2006 schreibt sie eine wöchentliche Kolumne unter dem Titel Breaking the Sound Barrier, welche vom King Features Syndicate vertrieben wird.

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