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Feature
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Eine geteilte Nation
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von Barbara Ehrenreich
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Die Sozialkritikerin Barbara Ehrenreich schrieb einst über das Leben als Beschäftigte im Niedriglohnsektor ("Nickel and Dimed"*) und über die Suche nach einem Job mit "weißem Kragen" ("Bait and Switch"**). Kürzlich unterhielt sich Jeremy Caplan von TIME mit ihr über ihr aktuelles Buch "This Land is Your Land: Reports From a Divided Nation".
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Zum Thema Nahrungsmittelkrise
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von Esther Vivas
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Die Nahrungsmittelkrise hat weltweit Tausenden die Nahrung genommen. Laut Statistik hungern 850 Millionen Menschen. Die Weltbank schätzt allerdings, dass die Zahl der Hungernden durch die aktuelle Krise um weitere 100 Millionen gestiegen ist. Der "Tsunami" des Hungers ist kein natürlicher Prozess sondern eine Folge der neoliberalen Politik, die von internationalen Institutionen seit Jahrzehnten verhängt wird.
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Ossetien – Georgien – Russland – USA
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von Noam Chomsky
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Entsetzt über die von den US-Streitkräften beim Einmarsch auf die Philippinen begangenen Gräueltaten und die literarischen Höhenflüge über Befreiung und gute Absichten, die routinemäßig Staatsverbrechen begleiten, gab sich Mark Twain geschlagen angesichts der Unmöglichkeit, seine mächtige Waffe, die Satire, einzusetzen. Das unmittelbare Objekt seiner Frustration war der berühmte General Funston. „Man kann Funston nicht perfekt karikieren,“ klagte Twain, „da Funston schon perfekt ist ... [er ist] die Satire in Person.“
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Die Früchte der Heuchelei
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von Joseph Stiglitz
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Ein Kartenhaus... an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen* - wählen Sie das Klischee, das passt. Der neue Tiefpunkt in der Finanzkrise löst Vergleiche mit dem Zusammenbruch der Wall Street im Jahre 1929 aus.
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Musik von heute, Rebellion von morgen
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von Propagandhi
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Sie gelten als Kanadas umstrittenste Band, ihr Sänger schaffte es im letzten Jahr bei einer Umfrage des Beaver-Magazins der Canadian Historical Society sogar auf Platz zwei der „Schlimmsten Kanadier“ - aller Zeiten, wohlgemerkt. Ohne Frage, Propagandhi scheut sich nicht, Unbequemes auszusprechen. Als bekennende Anarchisten produzieren sie seit knapp zwei Jahrzehnten politisch ambitionierte Musik und treten aktiv für Menschen- und Tierrechte und gegen Kapitalismus, Rassismus und Sexismus ein. Als die „einzige politisch korrekte Band“ bei Fat Wreck Chords, wie sie sich selbst einmal bezeichneten, sprechen sie viele Reizthemen an und sind auch in der Linken nicht unumstritten.
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Zwei Boote fahren in Gaza ein
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von Huwaida Arraf
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Am letzten Samstag - nach 32 Stunden auf hoher See - segelte ich gemeinsam mit 45 anderen Weltbürgern in den Hafen von Gaza-Stadt ein, um der israelischen Blockade zu trotzen. Wir waren von Zypern aufgebrochen und hatten humanitäre Versorgungsgüter für die belagerten Palästinenser an Bord.
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Parecon und Anarchosyndikalismus
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von Michael Albert
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Partizipatorische Ökonomie, kurz Parecon, ist der Entwurf eines klassenlosen Wirtschaftssystems, das eine Alternative bieten könnte zu Kapitalismus, Marktsozialismus und zentraler Planwirtschaft. Parecon fußt auf Gerechtigkeit, Solidarität, Verschiedenheit und Selbstverwaltung. Neben wirtschaftlichen Erwägungen spielen auch Verwandtschaft und Geschlecht sowie Gemeinschaft und kommunale Strukturen eine bedeutende Rolle. In der Parecon treffen Räte der Arbeiter und Verbraucher in Selbstverwaltung die Entscheidungen. Im Interview stellt Michael Albert die Kernpunkte seiner Vision für eine antikapitalistische Wirtschaft vor.
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Die Bomben im August
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von Howard Zinn
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Die Japaner standen kurz vor der Kapitulation - und die amerikanische Militärführung wusste es. General Eisenhower erhielt eine Kurznachricht von Kriegsminister Henry Stimson über den unmittelbar bevorstehenden Bombenabwurf. Eisenhower sagte zu Stimson: "Japan ist schon besiegt, ein Abwurf der Bombe wäre komplett unnötig".
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Obama ist ein neuer Akteur auf derselben alten Bühne
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von Robert Fisk
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Falls Obama gewählt wird, muss er sich in der Nahost-Tragödie auf eine Seite stellen. Als Obama seine theatralische Reise durch den Nahen/Mittleren Osten unternahm, war ich im Studio von Al Dschasiera. (Der Satellitensender mit Sitz in Katar war in Colin Powells Augen so demokratisch, dass Bush ihn (später) bombardieren wollte.) Als wir auf Sendung waren, sprach ich von einem "Theater". Der Redakteur versuchte verzweifelt, aus dem ganzen lächerlichen Tanz eine gewisse Hoffnung für die Araber zu filtern.
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Noam Chomsky - ein Interview von Vincent Navarro
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von Noam Chomsky und Vincent Navarro
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Das Interview mit Noam Chomsky fand am 13. Mai 2008 am MIT in Cambridge/Massacusetts statt. Vincent Navarro ist Professor für Öffentliche Politik an der Pompeu Fabra University und an der John Hopkins University.
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Die kanadischen Verhöre in Guantanamo
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von Andy Worthington
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Der Skandal in Abu Ghraib hat gezeigt, ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Allerdings erschien vor kurzem ein Sachbuch von Errol Morris ('Inside the torturer's mind: Standard Operation Procedure' ), das demonstriert, dass Zuschauer manchmal lieber die entsprechenden Worte lesen, als die realen Geschehnisse sehen.
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Obamas Chicago-Jungs
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von Naomi Klein
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Nach Hillary Clintons Rückzug wartete Barack Obama gerade mal drei Tage, bevor er auf CNBC erklärte: "Schauen Sie, ich bin ein Mann für Wachstum und den freien Markt. Ich liebe den Markt". Um zu demonstrieren, dass er keine Witze machte, ernannte er den 37jährigen Jason Furman zum Kopf seines wirtschaftspolitischen Teams. Furman ist einer der prominentesten Verteidiger von Wal-Mart. Er preist den Konzern als "progressive Erfolgsstory".
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Triumph und Folter
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von John Pilger
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Vor zwei Wochen überreichte ich einem jungen Palästinenser - Mohammed Omer - den 'Martha Gellhorn Prize 2008' für Journalismus. Dieser Preis soll an die große amerikanische Kriegskorrespondentin Martha Gellhorn erinnern und wird Journalisten verliehen, die die Propaganda des Establishments ("offizielles Geschwafel", wie Gellhorn sie nannte) bloßstellen. Mohammed Omer erhielt den diesjährigen Preis gemeinsam mit Dahr Jamail und teilt sich mit ihm das Preisgeld in Höhe von 5000 Pfund. Der 24jährige Omer ist der jüngste Gellhorn-Preisträger. Zitat aus der Preisrede:
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'Big Oil' kehrt in den Irak zurück
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von Patrick Cockburn
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Beinahe vier Jahrzehnte, seit Saddam Hussein die vier größten Ölfirmen des Westens aus dem Irak vertrieb, verhandeln diese über eine Rückkehr in das Land. Ende des Monats wollen Royal Dutch Shell, BP, Exxon Mobil und Total mit der Regierung in Bagdad mehrere Abkommen unterzeichnen. Es wären die ersten Verträge des Irak mit westlichen Ölfirmen - seit dem von den USA geführten Einmarsch 2003.
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Hunger-Proteste auf Haiti
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von Jeb Sprague
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Die Demonstrationen begannen am Donnerstag, den 3. April in Le Cayes. Sie richteten sich gegen die steigenden Lebensmittelpreise und breiteten sich über Haiti aus - bis nach Petit-Goagve, Gonaives und Aquin. Am 7. April erreichten sie auch die Hauptstadt Port-au-Prince. Seit vielen Monaten war es zu einem Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel gekommen. Für die Armen war Nahrung zunehmend unerschwinglich geworden. Auf den Straßen wurden Reifen in Brand gesteckt und zu Barrikaden geschichtet. So legte man den Verkehr tagelang lahm.
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Nepal: Maoistische Rebellen siegen bei den Wahlen zur Verfassungsversammlung
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von Amy Goodman
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Die maoistischen Rebellen Nepals sprechen vom nahen Ende der Monarchie, nachdem sie in einer nationalen Wahl vergangene Woche einen Überraschungssieg errangen. Es wird damit gerechnet, dass auf die Kommunistische Partei Nepals (CPN) mehr als die Hälfte der Sitze in der Verfassungsgebenden Versammlung entfallen, wenn das Endergebnis veröffentlicht wird. Maoisten-Offizielle sagen, ihre erste Handlung im neuen Amt werde die Abschaffung der Monarchie und die Ausrufung einer Republik sein.
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Analyse: Merkel verurteilt Qassams, ignoriert aber Israels Aktionen
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von Tom Segev
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Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier verließ Israel nur Stunden bevor die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstagnachmittag zum Rednerpult in der Knesset schritt. Die Deutschen haben sorgfältig berechnet, dass das Gefolge von Ministern, die Frau Merkel begleiteten sie als zu gebieterisch erscheinen lässt, als ob sie eine Herrschein wäre, die von ihren Untertanen umgeben ist.
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ZNet-Interview mit Noam Chomsky
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von Noam Chomsky
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Wir würden heute gerne über die beiden wichtigsten Machstrukturen der Neuzeit sprechen, nämlich den Nationalstaat und die transnationalen Konzerne. Könntest du vielleicht zuerst darüber sprechen, wie es zum historischen Aufstieg dieses Konzepts vom Nationalstaat kam: Warum wurde der Nationalstaat geschaffen, und wie sahen die Konsequenzen aus?
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US-Amerikanische Außenpolitik
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von William Blum
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Die Erfahrung, die ich während meiner Aufklärungsarbeit über das, was US-Außenpolitik wirklich in und an der Welt verrichtet hat, gemacht habe, ist, dass es oftmals so wirkt als würde ich den Leuten erzählen, ich wäre von Außerirdischen entführt worden; wobei viele dieser Leute eher die Entführungsgeschichte glauben würden.
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