Putschversuch in Ecuador!
In Ecuador haben sich Polizisten und Soldaten gegen die rechtmässige Regierung des Präsidenten Rafael Correa erhoben. Nachdem Militärs zunächst den internationalen Flughafen der Hauptstadt Quito besetzt hatten, stürmten Polizisten auch das Parlamentsgebäude. Staatspräsident Rafael Correa wurde von den Putschisten angegriffen und musste ärztlich behandelt werden. Derzeit hält er sich in einem Krankenhaus auf. Telefonisch warnte er, sein Leben sei in Gefahr. Auslöser der Unruhen waren Streitigkeiten um die Höhe der Gehälter der Uniformierten. Die Armeespitze stellte sich hinter Correa. Generalstabschef Ernesto González erklärte, die Armee sei der höchsten Gewalt des Staates und somit dem Präsidenten unterstellt.
In Ecuador haben sich Polizisten und Soldaten gegen die rechtmässige
Regierung des Präsidenten Rafael Correa erhoben. Nachdem Militärs
zunächst den internationalen Flughafen der Hauptstadt Quito besetzt
hatten, stürmten Polizisten auch das Parlamentsgebäude. Staatspräsident
Rafael Correa wurde von den Putschisten angegriffen und musste ärztlich
behandelt werden. Derzeit hält er sich in einem Krankenhaus auf.
Telefonisch warnte er, sein Leben sei in Gefahr. Auslöser der Unruhen
waren Streitigkeiten um die Höhe der Gehälter der Uniformierten. Die
Armeespitze stellte sich hinter Correa. Generalstabschef Ernesto
González erklärte, die Armee sei der höchsten Gewalt des Staates und
somit dem Präsidenten unterstellt.
Correa erklärte im staatlichen Rundfunk, es handele sich um
eine Verschwörung, die zum Scheitern verurteilt sei. Dem rebellierenden
»Grüppchen« werde es nicht gelingen, die Revolution aufzuhalten. Er
werde nicht weichen und sei bereit, sein Leben zu geben, wenn dies
notwendig sei. »Ich werde nicht zurückweichen. Sie können mich
umbringen. Wie Neruda sagte: Sie können die Blumen abschneiden, aber
sie können nicht verhindern, dass der Frühling kommt. Sie würden mich
töten, aber dann würden Tausende Rafael Correa aufstehen, Tausende
Revolutionäre kommen, um das Heimatland voranzubringen!«
In
vielen Städten gingen Tausende Menschen spontan auf die Strasse, um
gegen den Staatsstreich zu protestieren. Die Union Südamerikanischer
Nationen (UNASUR) solidarisierte sich sofort mit der
verfassungsmässigen Regierung. Das ecuadorianische Außenministerium
rief die internationale Gemeinschaft auf, gegen den Angriff auf die
verfassungsmässige Ordnung Stellung zu beziehen.
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