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Medien / Demokratie

  • 14.12.2010
Unterstützung für Julian Assange
von John Pilger
Assange musste vor dem Magistratsgericht in Westminster (Westminster Magistrates Court) erscheinen. Etliche bekannte Persönlichkeiten kamen, um ihn zu unterstützen - unter ihnen der erfahrene investigative Journalist John Pilger. Er zeigte sich bereit, $ 32 000 als Kaution (für Assanges Freilassung) zu hinterlegen.
  • 10.12.2010
Zur Verhaftung von Julian Assange und Amerikas "Krieg gegen WikiLeaks"
von Amy Goodman
Assange stellt sich in London den Behörden, nachdem Interpol nach ihm gefandet hat. USA erwägt eigene Ermittlungen gegen ihn.
  • 03.12.2010
Interview mit Noam Chomsky zu den WikiLeaks-Telegrammen und vielen anderen Themen
von Amy Goodman und Noam Chomsky
Die von WikiLeaks veröffentlichten Telegramme zeigten, "dass unsere politische Führung Demokratie zutiefst hasst", sagt Noam Chomsky.
  • 19.06.2010
Lexikon der irreführendsten Ausdrücke im israelisch-palästinensischen Konflikt
von Amira Hass
„Humanitäre Krise“ „Es gibt keine humanitäre Krise im Gazastreifen“, sagen offizielle israelische Sprecher wie der Verteidigungsminister Ehud Barak und der Generaldirektor des Außenministeriums Yossi Gal wiederholt. Und sie haben Recht, weil eine „Krise“ eine plötzliche Veränderung ist, eine Abweichung von der Norm, während das, was im Gaza vor sich geht, Routine geworden ist.
  • 02.06.2010
Berichte über den israelischen Überfall durch die Augen Israels
von Fairness & Accuracy in Reporting
Am 31. Mai überfiel das israelische Militär eine Flotte von Schiffen mit Zivilpersonen, die versuchten, humanitäre Güter in den Gazastreifen zu befördern. Berichte weisen darauf hin, dass dabei mindestens neun, wahrscheinlich aber 16 der Aktivisten an Bord ermordet worden sind, obwohl die näheren Umstände nebulös bleiben aufgrund der israelischen Zensureinschränkungen für Medien.
  • 09.05.2010
Interview mit der afghanischen Friedensaktivistin Malalai Dschoja (Joya)
von Sonali Kolhatkar
Ich bin sehr wütend über die Art und Weise, wie sie mich vorgestellt haben. TIME zeichnet ein falsches Bild von mir.
  • 21.03.2010
Interview mit Frieder Wagner (20. April 2009)
von Stefan Enderle
Interview mit Frieder Wagner, dem Macher des preisgekrönten Dokumentarfilms “Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra”. Der zweifache Grimme-Preisträger hat diesen Film über das unbequeme Thema “Uranmunition” oder auch “Depleted Uranium” gedreht, gewann dafür den Europäischen Fernsehpreis und bekam -wie durch ein Wunder- danach keine Aufträge mehr.
  • 28.01.2010
FAIR - Aktionsaufruf: Hat der Top-Reporter der New York Times einen Sohn in der israelischen Armee?
von Fairness & Accuracy in Reporting
Die New York Times weigert sich, einen Bericht zu bestätigen oder zu dementieren, nach dem ihr Bürochef in Jerusalem einen Sohn hat, der in der israelischen Armee seinen Dienst leistet – obwohl eine solche Beziehung einen ernsten Interessenskonflikt darstellen würde. Nach einem Hinweis fragte die Website Electronic Intifada am 25.1.2010 Bronner, ob es stimme, dass er einen Sohn beim israelischen Militär habe.
  • 04.10.2009
Spendenaufruf
von Noam Chomsky
Wir leben in einer Ära der Medienkonzentration, in der, an vielen Fronten - politischen, ökonomischen, militärischen und ideologischen - Anstrengungen unternommen werden, um den Staat und die private Macht von der kritischen Diskussion, ja selbst von der öffentlichen Wahrnehmung, abzuschirmen. Die BürgerInnen sollen zu atomisierten Kreaturen werden, darauf reduziert, persönliche, 'künstliche Bedürfnisse' zu befriedigen.
  • 26.08.2009
Hugo Chavez und die privaten Medien
von Salim Lamrani
Die Schließung von Rundfunkanstalten in Venezuela wird von der Organisation 'Reporter ohne Grenzen' und anderen westlichen Medien scharf verurteilt. Völlig zu Unrecht, wenn man die genauen Hintergründe betrachtet. Ein weiteres Beispiel für die voreingenommene Berichterstattung über Venezuela im Westen.
  • 02.05.2009
Eine Pandemie der Angst und der Raffgier
von James Winter
Mehr als eine Woche ist die so genannte "Schweinegrippe" 2009 alt. Falls es zu einer Pandemie kommt, dann zu einer der Angst und der Gier. Die Nachrichtenmedien füllen ihre Seiten und ihre Nachrichtenflashs mit Berichten über Tote in Mexiko, in Texas (Gott bewahre!) und sogar Kanada. An der Ostküste der USA ist ein Kleinkind gestorben. Die Politiker debattieren über nationale Impfprogramme. Die Aktien der Firmen, die Mundschutzmasken herstellen, schießen in die Höhe.
  • 12.07.2008
Kolumbien: Feiern wir die Freilassungen, nicht das Regime
von Amy Goodman
Es ist fantastisch, Ingrid Betancourt frei zu sehen. 2002 war sie Präsidentschaftskandidatin der kolumbianischen Grünen und trat gegen Alvaro Uribe an. Dann wurde sie von der FARC (Revolutionäre Bewaffnete Kräfte Kolumbiens) entführt. Wenige Tage zuvor hatte sie an die FARC appelliert, mit den Entführungen aufzuhören. Seit 2002 war Betancourt Geisel - über 6 Jahre lang. Letzte Woche kam sie mit 14 anderen Personen frei. Die Aufsehen erregende Rettungsaktion durch die Kolumbianische Armee wurde über die Bildschirme und die Presse in alle Welt gespült. Die Feier ihrer Freilassung sollte nicht dazu führen, die Kolumbianische Regierung hochleben zu lassen, beides gehört getrennt.
  • 02.03.2008
Die Wächter der Macht
von John Pilger
Was hat sich geändert daran, wie wir die Welt sehen? So lange ich zurückdenken kann, wurde die Beziehung von Journalisten zur Macht hinter einer Scheinobjektivität und dem Eindruck einer „apathischen Öffentlichkeit“ versteckt, die den wie ein Mantra wiederholten Satz „gib der Öffentlichkeit, was sie hören will“, rechtfertigt. Was sich geändert hat, ist die Wahrnehmung und Informiertheit der Öffentlichkeit. Die Menschen in westlichen Demokratien vertrauen nicht mehr auf das, was sie lesen, sehen und hören und hinterfragen wie niemals zuvor, besonders über das Internet. Warum, so fragen sie, entstammt die große Mehrzahl der Nachrichten dem Establishment und seinen eigennützigen Interessen? Weshalb sind viele Journalisten die Agenten der Macht, nicht der Menschen?
  • 02.02.2008
Zu Ehren meiner Mutter
von Norman Solomon
Als meine Mutter zum letzten Mal in der Klinik war, kam mir zufällig ein Essay von Thich Nhat Hanh unter die Augen: "Unsere Mutter ist die erste Lehrerin, die uns lieben lehrt. Liebe ist das wichtigste Thema im Leben", schrieb er. "Ohne meine Mutter hätte ich nie lernen können, was lieben heißt. Dank ihr kann ich meine Nächsten lieben. Dank ihr kann ich alles Lebendige lieben. Sie hat mir meine ersten Vorstellungen von Mitleid und Verstehen vermittelt".
  • 18.07.2007
'Interventions'
von Noam Chomsky und ZNet
Das Buch ist eine Sammlung meiner Gastkommentare, die durch das Syndicate* der New York Times weltweit verbreitet wurden. Sie stammen aus den letzten sieben Jahren (inzwischen sind einige neue hinzugekommen). Inhaltlich geht es in den Kommentaren um wichtige Ereignisse, die ich zu analysieren und in einen sachbezogenen, informativen Kontext - aus meiner Sicht - zu stellen versuche. Meist biete ich einen etwas anderen Blickwinkel, als den der Mainstream-Medien.
  • 30.03.2007
Jenseits des Medienlobs
von Mickey Z
Ein Held des American Football mag dahingegangen sein, aber die Details um seinen mysteriösen Tod in Afghanistan wollen einfach nicht aus der Diskussion verschwinden. Als letztes berichtete das Time Magazine: "Neun Offiziere, darunter bis zu vier Generäle, sollten für Fehltritte in der Zeit nach dem Tod des Army Rangers Pat Tillman durch freundliches Feuer zur Verantwortung gezogen werden [weil das Militär seinen Tod in einem konventionellen Gefecht vorzuspiegeln versucht hatte]".
  • 22.08.2006
61 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Atomwaffen und die Hassliebe der Nachrichtenmedien
von Norman Solomon
Seit dem Kollaps der Sowjetunion vor 15 Jahren wurde das Thema 'Nuklearwaffen' in den USA weitgehend auf die hinteren Seiten der Zeitungen verbannt beziehungsweise in unsere Hinterköpfe. Über Atomwaffen echauffieren sich unsere großen Medien nur noch, wenn der Mann im Oval Office diese Waffen zum Thema macht.
  • 05.04.2006
Kriegsverbrechen? In diesem Fall ein Ding der Unmöglichkeit
von Norman Solomon
Hat sich Präsident Bush mehrerer Kriegsverbrechen schuldig gemacht? Allein schon diese Frage geht weit über das (erlaubte) Limit der Mainstream-Medien Amerikas hinaus. Vor einigen Wochen bereitete eine Klasse von Oberschülern an der New Jersey Parsippany High School ein "Tribunal" vor, mit dem die Schüler entscheiden wollten, ob Bush Kriegsverbrechen begangen hat. Ein Mediensturm brach los.
  • 08.02.2006
Unter Druck läuft al-Dschasiera erst zur Hochform auf
von Dahr Jamail
Doha/Katar, am 3. Februar 2006 (IPS). Auslandsbüros von al-Dschasiera wurden von amerikanischen Kampfflugzeugen bombardiert. Aus vier Ländern des Mittleren Ostens darf der Sender nicht berichten. Und doch nimmt die Popularität des Senders al-Dschasiera weiter zu.
  • 01.02.2006
Heimisches Lügen
von Norman Solomon
Mit Pauken und Trompeten stellte Oprah Winfrey James Frey eine Frage, bei der sich Journalisten der Massenmedien weigern, sie George W. Bush zu stellen: „Warum haben sie gelogen?“ Viele Mediengurus and -sendungen glucksten darüber, als Frey als ein Lügner demaskiert wurde. Das Echo ging von Schundmedien bis zu hochgeistigen Publikationen. Am 27. Januar, demselben Tag, an dem die „News Hour with Jim Lehrer“ auf PBS eine ganze Sendung dem Geschehen widmete, publizierte die New York Times auf Seite eins einen redaktionellen Artikel, der schlussfolgerte, dass „Frau Winfrey dem Publikum, uns miteingeschlossen, das gab, was es sich erhoffte: Die Forderung, die Wahrheit zu hören.“

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